Skibrillen

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So finden Sie die richtige Skibrille

Eine Skibrille gehört zu den essentiellen Ausrüstungsgegenständen für das Vergnügen im Schnee. Sie schützt die Augen vor Sonne, Wind und Kälte und sollte immer eine harmonische Einheit mit dem Helm bilden. Das Angebot an Gläsern, Rahmen und Ausführungen ist groß - die nachfolgende Übersicht dient als Ratgeber, um genau die Skibrille zu finden, die den ganz individuellen Bedürfnissen entspricht.

Die Glasformen und ihre Tönung

Die Gläser einer Skibrille lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen: In zylindrische, die nur horizontal gebogen sind, und in sphärische, die horizontal und vertikal gewölbt sind. Die Krümmung des Glases folgt dabei im Wesentlichen der Form des Auges. Diese Gläser sind etwas teurer, bieten dafür aber eine ungleich bessere Rundumsicht. Die Tönung der Gläser entspringt keineswegs dem modischen Empfinden der Designer, sie ist abgestimmt auf unterschiedliche Wetterlagen. Generell eignen sich "farblose" Filter wie Grau für "Kaiserwetter", da sie eine sehr helle Umgebung gleichmäßig dunkeln. Bunte Filter hingegen verstärken die Kontraste bei starker Bewölkung oder Dämmerung und garantieren damit eine bessere Sicht.

Wieviel Licht darf durch?

Die Tönung allein gewährleistet allerdings noch kein optimales Seh-Vergnügen. Dafür ist besonders die Lichtdurchlässigkeit des Glases verantwortlich, die durch den VTL-Wert angegeben wird. Er kennzeichnet die prozentuale Menge an Licht die ungehindert "passieren" darf und liegt auf einer Skala zwischen Null und 100 Prozent. An sonnigen Tagen schützen Gläser mit einem geringen VLT-Wert vor schädlichen UV-Strahlen, bei diesigem oder wolkenverhangenem Himmel empfehlen sich Gläser mit höherem VTL-Wert.

Wechselsysteme oder Selbsttönung

Da die Licht- und Wetterverhältnisse sich im Laufe eines Tages häufig ändern können, bieten die meisten Hersteller Wechselsysteme an, mit denen sich die Gläser zumeist recht einfach austauschen lassen. Drei gängige Varianten sind am Markt: Magnetische, Clip- oder Click-Systeme. Alternativ dazu können Gläser mit Selbsttönung gewählt werden, die durch Verdunkelung oder Aufhellung auch einen geänderten VTL-Wert erzielen. Prizm-Gläser brechen das Licht vergleichbar einem Prisma, und verstärken Farben nur in dem Maße, in dem es die Wetterverhältnisse erfordern.

So beschlägt nichts

Die meisten Skibrillen sind mit einem Belüftungssystem ausgestattet, um zu verhindern, dass die Brille beschlägt. Beim Neukauf einer Skibrille sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Löcher des Ventilationssystems nicht durch den eventuell bereits vorhandenen Helm verdeckt werden. Zusätzliche Anti-Fog-Beschichtungen auf der Innenseite der Gläser sind empfehlenswert.

Die richtige Passform finden

Damit eine Skibrille ihren Zweck erfüllen kann, muss sie perfekt sitzen. Bei der Auswahl des Rahmens ist daher besondere Umsicht geboten. Generell haben sich die folgenden Passformen etabliert: Small fit, bevorzugt für Kinder und Jugendliche; Medium Fit, geeignet für die allermeisten Kopf- und Gesichtsformen; Large/Oversized Fit, wird besonders von leidenschaftlichen Wintersportlern bevorzugt, die durch den großen Rahmen auch ein großes Sichtfeld erhalten. Diese Passform eignet sich allerdings ebenso für Brillenträger, die ihre Sehhilfe unter dem großen Rahmen bequem weitertragen können. Spezielle Schnitte gibt es überdies unter der Bezeichnung Ladies Fit und Asian Fit (für kleine Nasen und hohe Wangenknochen).

Brille und Helm müssen harmonieren

Helm und Brille müssen unbedingt eine harmonische Einheit bilden. Ist die Brille zu klein, entsteht ein ungeschützter Spalt auf der Stirn. Ist sie zu groß, drückt der Helm den Rahmen auf die Nase. Beides ist ärgerlich und kann den wunderbaren Spaß in der weißen Pracht beeinträchtigen.
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