Skischuhe

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Skischuhe - Die Verbindung zwischen Mensch und Sportgerät

Skischuhe tragen mehr Verantwortung als die meisten Fußbekleidungen im Sportsegment. Als Verbindung zu den Skiern müssen diese einen sicheren Halt bieten und Bewegungen des Körpers direkt auf die Bretter und die Piste umsetzen - nur durch an die fahrerischen Fähigkeiten angepasste Eigenschaften der Skischuhe, kann die Abfahrt in der winterlichen Landschaft wirklich genossen werden. Dabei hat Wohlgefühl nicht immer etwas mit angenehmen Passformen zu tun.

Skischuhe - Welches Modell passt zu mir?

Skischuhe unterscheiden sich im Design, der Größe und den Flexeigenschaften. Während die ersten beiden Faktoren eine Frage des Geschmacks und der Größe des Fußes sind, ist die Wahl der passenden Flexeigenschaften mit den individuellen Bedürfnissen und dem fahrerischen Können zu beantworten. Der Flexwert bezeichnet die Eigenschaften des Schuhs, gewissen Krafteinwirkungen des Körpers nachzugeben. Ein hoher Flex bedeutet dabei, dass der Schuh sehr steif ist und Bewegungen direkt auf den Skier und die Piste überträgt. Ein niedriger Flexwert von etwa 60 bis 90 eignet sich vor allem für Anfänger, fortgeschrittene Fahrer Greifen auf Werte von 80 bis 100 und Profis auf Werte von 100 bis 130 zurück.

Die Auswahl der Flexwerte wird auch vom Körpergewicht beeinflusst. Während leichte Personen mit niedrigeren Flexwerten oft schon gut beraten sind, werden schwereren Anwendern mit hohem Flex bessere Eigenschaften erfahren. Allgemein kann beim Flex gesagt werden, dass die steifen Einteilungen etwas aufbrechen. Wirklich harte Schuhe werden für kompromisslose Abfahrten genutzt, um auch bei hohen Geschwindigkeiten eine direkte Umsetzung und ein scharfes Kurvenverhalten genießen zu können. Geht es an das Skifahren in einem Park, indem viele Sprünge und dazugehörige Landungen absolviert werden, sind weiche Schuhe oft von Vorteil, da nicht jede Bewegung bei der Landung direkt zum Verziehen führt.

Der Trend zu weicheren Skischuhen ergibt sich dadurch, dass viele Anwender gern einen hohen Komfort genießen. Dabei sollten Skischuhe nicht mit der Erwartung verbunden werden, dass ein angenehmer, weicher Schuh dem Fuß schmeichelt. Eine gewisse Härte ist von Vorteil, da der Kraftaufwand für das Ansteuern von Kurven dadurch auch minimiert wird. Sogenannte Softboots sind nur in Ausnahmefällen sinnvoll, z. B. dann, wenn das Hauptaugenmerk auf kunstvollen Sprüngen im Park, dem Free-Ski, liegt.

Socke, Schnürung und Co.

Die Wahl der Socken sollte ebenfalls gut überlegt werden. Die selbst gestrickten Socken, welche zum letzten Weihnachtsfest für eher verhaltene Freude sorgten, können noch so wärmend und angenehm sein, richtige Skisocken sind ein Muss. Das Design der Skisocken mit den unterstützenden Eigenschaften sind wichtig, um in den Skischuhen und den Innenschuhen eine gute Kraftumsetzung zu genießen und ein Verrutschen der Socken mit unangenehmen Folgen zu vermeiden.

Das Binden der Schuhe über die Ratschenverschlüsse erfolgt von oben nach unten. Vor der ersten Ausfahrt sollten die Schuhe über die Dauer einer halben Stunde anprobiert werden. Nur so kann die Passform wirklich gut getestet werden - schließlich arbeitet der Innenschuh im Skischuh. Auch eine Dehnung der Materialien erfolgt.

Für alle Wintersportler, die mehr Zeit beim Apres-Ski als auf der Piste verbringen, eignen sich Skischuhe mit guten Laufeigenschaften oder so genannte Softboots, welche auch bei Snowboardern sehr beliebt sind. Eventuelle Einschränkungen des Herstellers im Bezug auf die Bindung sollten beachtet werden.
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